Wir haben eine Dachzelt

Nun ist es passiert! Wir haben uns final durchgerungen und ein Dachzelt als Ergänzung für unsere Reisefahrzeuge, als Alternative zum Wohnwagen, auf der CMT gekauft.

Nach langen, langen, langen, … Diskussion ist es schließlich ein James Baroud Space in der Größe 140×200 geworden.

Lieferung wahrscheinlich Mitte März!

Tabbert

Vorführmodell nach 2 Jahren beim Händler günstig erworben als Sonderedition PEAT. Nach 30 Jahren Zelten freut sich der Rücken schon, wenn er sich morgens nicht von der Luftmatratze hochquälen muss.

Eigentlich waren wir ja offen für Alles, nur definitiv nicht Tabbert. Wir hatten da schon einige Vorurteile und Erinnerung an unsere Jugend mit altmodischen, braunen, miefigen Interior und dunkle höhlenartige Atmosphäre.

Die Realität war komplett anders. Helles Interior, fast schon lichtdurchflutet dank riesigem Front- und Bugfenster.

So ist es also ein Tabbert geworden.

Leider hat der Gute in der Zwischenzeit einen massiven Hagelschaden, Tut dem Spaß auf Reisen aber nichts !

SLK

Ein schönes Exemplar der ersten Bauserie (R170) nach Facelift. Macht einfach nur Spaß!!!! Weitestgehend rostfrei mit einigen Modifikationen wie

  • AMG Ausstattung
  • Tierferlegung (H&R)
  • Bereifung 225/245

Braucht noch ein bischen Arbeit, sollte dann aber in einem tadellosen Zustand dastehen.

ca. 115.000km.

Rexton

Leider ist der Rexton mit einer Fehlermeldung „Input Metering Valve Malfunction “ und noch ca. 20 daraus resultierenden Meldungen liegengeblieben. Da wir keine Lust hatten eine größere Summe Geld in die Hand zu nehmen und den Benzineinspritzstrang zu reparieren, haben wir uns leider vom Rexton getrennt und ihn über die Dieselumtauschprämie noch teilweise zu Geld gemacht. Bis zum Auftreten dieses Fehlers gilt unten Geschriebenes aber durchaus noch!

Gutes Modell der ersten Baureihe XDi 2.7. Hat alles was man für ein wenig Abseits befestigter Straßen benötigt wie zuschaltbarer Allrad, Differentialsperre Mitte und Vorne mit untersetztem Getriebe.

Verbaute Extras

  • Standheizung
  • Anhängerkupplung 2.8t
  • Zusatzfedern hinten – 4cm höher
  • Unterbodenschutz
  • AT Reifen

BJ 2005, ca. 200.000km auf dem Tacho dabei bisher komplett problemfrei. Hat nun schon einige offroad Touren hinter sich und dem entsprechend ein paar „Narben“ davon getragen.

Pajero

Nach dem Ableben unseres Rextons mussten wir nun den Pajero etwas offroad-tauglicher gestalten. Soll heissen:

  • 4 cm Body-Lift durch Einbau eines OME Fahrwerks
  • größere Räder (+1.5 cm mehr Bodenfreiheit)
  • Unterbodenschutz (5mm Aluplatten)

Alles über Taubenreuther bezogen und auch vor Ort einbauen lassen. Wir können den Service der Firma inlusive Beratung und Umbau nur loben! Alles hat super geklappt!

Das Ganze in Kombination mit dem Dachzelt und eine Markise. Sieht gut aus und hat sich bisher auch in schwererem Gelände bewährt.

Ein noch weitestgehender originaler Pajero 3.2D. Das gute Stück hat nen NOx Speicher und somit Euro 6 und nen Spritverbrauch der etwas Weh tut.

Weitere Extras:

  • Standheizung – mit Fernbedienung mittels SMS können wir definitiv empfehlen!!!!
  • Anhängerkupplung – gut für 3.5t und für unseren Wohnwagen

Bisher super zuverlässig, macht Spaß die Kiste ….

… Yarmouth nach Guysborough …

ca. 600km, viel Küstenstraße, ab Halifax aus Zeitnot dann doch Highway, Ankunft leicht verspäted um 21:30 …

Etwas weitere Fahrt heute, ungefähr die komplette Süd-Nord Ausdehnung von Nova Scotia. Zitat DrProf: “ Wir nehmen aber schon komplett die Küstenstraße , oder …“. Natürlich sind wir absolut pünktlich los ;=).

Also ab auf die Küstenstraße und nach so ca. 50km feststellen, das selbige gesperrt ist und wir die ganze Strecke zurück müssen. Evtl. hätte man doch ein wenig auf die Verkehrszeichen achten sollen.

Immerhin gab sich der erste „Leuchtturm“ die Ehre. Wir waren schon etwas enttäuscht. Eigentlich hatten wir da mit etwas Größerem gerechnet. Aber man muss ja bekanntlich keline anfangen.

Irgendwo an der Küste in Nova Scotia …

Ca. 3h später als geplant erreichten wir dann Peggy’s Cove. Ein wirklich pittoreskes Kleinod …

… und dann der angeblich meist fotografierte Leuchtturm der Welt …

… immer noch nicht riesig, aber nett gelegen .

Und weiter Richtung Halifax. Völlig überraschend begann es bereits zu dämmern (hätten wir ja erwarten können, war ja nun schon um 17:00) und wir hatten leider noch ein wenig Strecke vor uns.

FAZIT: Weiter geht es per Highway, Küstenstraßen werden eh völlig überbewertet!

Den Plan gegen 18:00 Guysborough zu erreichen und das vom Hotel angekündigte Dinner zu geniessen hat dann leider nicht so richtig geklappt, also haben wir ein „Dinner“ auf dem Parkplatz so gegen 19:30 eingenommen. Immerhin Lobsterrolls. Nicht die besten auf dem Trip, aber man muss sich ja noch steigern können!!!!

21:30, ein paar heftige Regenschauer und GPS Verwirrungen später, hat sich unser gebuchtes DesBarres Manor Inn als super nettes kleines Haus im Viktorianischem Stil ergeben. Dinner haben wir zwar verpasst, aber da wartet ja noch das Frühstück .

Von Boston nach Yarmouth, Nova Scotia …

ca. 120 km, meistens Highway, ein wenig Küstenstraße + Fähre von Portland nach Yarmouth

Das war haupsächlich ein Reisetag …. Etwas verpätet in Boston los, Ziel Portland, Maine um mit „The CAT“ mit Höchstgeschwindigkeit in grade mal 5 1/2 Stunden förmlich nach Kanada zu fliegen.

Blick aus „The CAT“ auf den Hafen von Portland, Mn

Auf dem Weg noch rasch einene Stopp in Ogunquit (war im Sommer bei 30° ein wenig netter …) eingelegt, ein paar süße Teilchen (LECKER!!!!!) und Kaffe eingeworfen und fertig war der erste „Stopp Raus Photo Rein Weiter“ oder kurz SRPRW abgehakt.

Kein Stau bis Portland und glatt 2h Stunden zu früh an der Fähre. Also noch rasch einen Supermarkt gesucht und ein wenig Bestände aufgefrische, wer weiß wann es wieder etwas gibt ;=)

90 Minuten später rauf auf die Fähre, die maximal zu 10% belegt war. Leider hat sich der amerikanische Zoll etwas (so in etwa 2h) Zeit gelassen, die Fähre auslaufen zu lassen. Sind wir sind leider erst gegen 23:00 in Yarmouth aufgeschlagen. Hat sich der Bierkauf dich gelohnt!!!!!!!

Untergekommen sind wir im Comfort Inn vor Ort. War „ganz OK“. Nein alles in Ordnung, gutes kanadisches Motel, Frühstück mit reichlich Pancakes mit noch reichlicher Ahornsirup und reichlich guten Tipps („We’ll see you later at Peggy’s Cove …“) für die weitere Reise von den anwesenden Kanadiern. Keine Holzfällerhemden, mmmmmh !

Blog erstellt

Hallo, unser Reiseblog ist heute neu erstellt worden. Wir werden in den kommenden Wochen (enden ;=)) nach und nach unsere Reisen der vergangenden Jahre einpflegen.

Boston

Ausgangspunkt unserer „Foliage“ – Rundfahrt durch Maine, Nova Scotia und New Brunswick war Boston.

Die erste Info am Flughafen: Foliage ist dieses Jahr sehr spät! Am besten in 2 Wochen wiederkommen. War nun nicht wirklich eine Option …..

Vom Flughafen haben wir diesmal ein Wassertaxi genommen. Ist schon ein wenig speziell, aber hat echt Spass gemacht und ist definitiv empfehlenswert sich der Stadt auf diesem Weg zu nähern.

Wir haben den Besuch in der „alten Heimat“, alte Bekannte zu treffen und ein wenig sight-seeing in Boston zu veranstalten richtig genossen.

Gewohnt haben wir direkt im Doubletree Downtown was auch entgegen aller Erwartungen wirklich in Laufweite (also für Europäer) von fast Allem war: Theater District, Fisherman Wharf, Boston Common, Boston Heritage Walk, … Lage ist direkt auf dem Campus vom Tuffts Medical Center mit für Boston wirklich akzeptablen Preisen.

Wetter war richtig neuengländisch – Tag 1, 20°, T-shirt, ;=) – Tag 2, 5°, Wind, dicke Jacke, ;=( – Tag 3, 15°, Wind, …

Leider war die „WHATEVER YOU BELIEVE OR DON’T BELIEVE“ Kirche geschlossen ….

Dafür gab es aber noch unseren Lieblings „Dunkin‘ Donuts“ in Lynn und der Strand war noch fast so schön wie in unserer Erinnerung.