2019 Mosel und Elsass

Das Ergebnis:

Das Ziel: ein paar nette Tage mit guten alten Freunden aus Hamburg verbringen und „DEN WEINKELLER mit guten TROPFEN der MOSEL und dem ELSASS“ auffüllen.

Sehr erfolgreiche Woche für unseren Weinkeller ;=)

Aber der Weg war lang und mühselig, mit vielen Weinproben und schwerer Arbeit bei den induviduellen Auswahlkriterien um auch alle weintrinkenden Mitglieder des Haushalts adäquat zu versorgen.

Aber zunächst der Plan:

  • ein paar nette Tage an der Mosel mit alten Freunden aus HH
  • anschließend, wie schon öfters, ein paar Tage im Elsass

Dabei ist herausgekommen.

  • 4 Nächte in Ernst in der Nähe von Cochem
  • 1 Nacht in Trier
  • 1 Nacht in Straßburg
  • 2 Nächte in Equisheim

Da sich bei Abfahrt das Wetter laut Vorhersage alles andere als schön darstellte, haben wir dann doch unser Allzweckfahrzeug verwendet und sind die Tour nicht wie geplant im Cabrio angegangen (war im Nachhinein auch gut so, wo hätten wir sonst den ganzen Wein lassen sollen). Aufgrund des Wetter haben wir gar nicht erst versucht besonders schöne Strecken zu finden, sondern sind einfach dem GPS im „Autobahnen vermeiden“ Modus und von Ernst nach Trier dem Lauf der Mosel gefolgt. Somit lassen wir die GPS Daten der Tour mal weg.

Allerdings haben wir in Ernst zwei schöne Touren (Wandern, Bus, Schiff) unternommen.

a) den BREVA Wein & Weg: schöner kurzer Weg durch die steilsten Weinberge der Region (und der Welt). Phantastische Aussichten über die Mosel mit ein wenig Kraxeln über die Weinberge, Zu Beginn des Wegs stehen diverse Warntafeln, die auf die Gefahren des Weges hinweisen.

Nunja, feste Schuhe sind schon zu empfehlen, ansonsten relativ einfach zu laufen. Aber trotzdem sehr schön.

WICHTIG: es gibt keine Weinverkostung auf dem Weg ;=)

Wir sind dann mit dem Bus weiter nach Cochem und dann durch die Weinberge zurück nach Ernst.

b) ein Weg ohne Namen: ausgehend von Ernst durch die Weinberge nach Beilstein, mit dem Schiff weiter durch die Schleusenanlage in Bruttig-Fankel nach Cochem und retour durch die Weinberge nach Ernst.

Nicht ganz so steil wie der BREVA, aber mit genau so schönen Aussichten, so dass man ihn sogar im Regen entspannt gehen konnte. Auch wenn man als Nordlicht ja mit großen Schiffen vertraut ist, konnte man der kurzen Fahrt (reicht grad für eine Flasche Wein) mit dem Schiffchen doch durchaus Positives abgewinnen.

ACHTUNG: Beilstein liegt auf der anderen Seite der Mosel und man muss noch mit einer kleinen Fähre (scheint nach Bedarf zu fahren) die Seite wechseln bevor man die Schiffe retour gen Cochem erreicht. Also etwas mehr Zeit einplanen.

Nach vier Tagen mussten die guten alten Freunde leider zurück gen Heimat und wir sind weiter gen Elsass. Immer der Mosel folgend der erste Stop in Trier. Anfängliche Enttäuschung aufgrund doch eher rustikaler Überbleibsel aus der Römerzeit, folgte bald eine kleiner Tour durch die wunderschöne Altstadt, gefolgt von einem ezellenten Dinner in einem syrischen Restaurant. SEHR zu empfehlen! Von allem zu viel bestellt, fast alles gechafft und im Anschluss mit etwas Wein in der nahegelegenen Weinstube abgerundet.

Am nächsten morgen noch ein Besuch des Trierer Dom, der immerhin die älteste Bischofskirche Deutschlands darstellt.

Dann weiter Richtung Equisheim. Auf dem Weg einen kleines Abstecher über Riquewihr mit dem Erwerb größerer Elsasser Käsemengen, Brot und ein wenig Wein. Das Abenbrot war sicher! In Equisheim in die Auberge Du Rempart (auch sehr zu emphehlen) eingecheckt, Wein, Käse und Brot gelehrt, noch rasch eine kleine Tour durch die „Stadt“ und die Nacht eingeleitet.

Am kommenden Morgen erstmal dem Tipp eines lokalen Freundes folgend auf nach Ammerschwihr und köstlichen Verschnitt aus Gewürztraminer (70%) und Riesling (30%) von Königskopf gebunkert. Nicht ganz so lieblich aber mit dem vollen Gewürztraminergeschmack ;=).

Anschließend eine kleine Rundtour durch Kaysersberg, netter idylilscher Ort, leider etwas überlaufen …

Retour gen Equisheim, zum obligatorischen Winzerfest erstes Wochenende im Oktober.

Wir hatten noch eine Mission: a) den besten Gewürztraminer und b) den besten Muskat zu finden! Das hat uns den Nachmittag gut beschäftigt und zunehmend fröhlich gestimmt. Abends ein deliziöses Menu im Au Vieux Porche mit spitzen Weinberatung!!! Selten so nett und gut gegessen!

Am nächsten Morgen retour und den

angegangen …

2019 Frankreich Italien Tag 13/14/15

Heute haben wir den Tag einfach verdaddelt. Ausgiebiges Frühstück, der Versuch und die Aufgabe Fahrräder zu mieten, dann einen schönen Spaziergang mit Betrachtung hunderter von Gleitschirmfliegern. Abends noch ein Glas Wein am Strand …

Am 14. Tag dann zurück Richtung Heimat. Allerdings noch einen kleinen Abstecher abseits asphaltierter Straßen und danach noch bis in die Schweiz ins wunderschöne Brienz am Brienzersee. War leider wieder sehr voll und wir mussten uns mit einem Platz auf den Womo-Übernachtungsplätzen zufrieden geben. Zum läppischen Preis von ca. 50 €, aber mit Blick auf den See. Die Suche nach schweizerischen Spezialitäten zum Abendbrot war leider nicht so erfolgreich, hat aber definitiv die Erwartungen an die Preise in der Schweiz erfüllt ;=).

Am 15. noch rasch über Zürich und Schaffhausen zurück nach D und dann nach Haus.

2019 Frankreich Italien Tag 12

ES IST GESCHAFFT: Wir haben die 3000er Marke geknackt.

3060m über NN

Irgendwie kann man der Route des Grandes Alpes in der Gegend nicht entfliehen. Auf der Suche nach Frühstück sind wir mal wieder auf selbiger gelandet. Immerhin, es gab an der Kreuzung eine kleine Bar mit Kaffee und Waffeln. So eine Waffel mit viel Puderzucker ist eigentlcih gar nicht so schlecht zum Frühstück.

Also weiter auf der D902 gen Col d’Iseran. Volker schon etwas enttäuscht, da sich schon wieder nichts Gescheites abseits geteerter Wege auftat.

Aber dann, am Ende des Parkplatzes auf dem Col d’Iseran eine geschotterte Straße, OHNE VERBOTSSCHILD. Innerhalb weniger Sekunden hatten wir selbige unter den Rädern und es ergab sich ein schöner steiler Weg mit feuchten weichen Untergrund, ein paar größeren Pfützen (fast schon eine Wasserdurchfahrt). Der Untergrund bedurfte schon ein wenig Allrad und untersetztes Getriebe, dann war aber alles problemlos zu meistern und wir sind rauf bis auf 3060m über NN.

Da lag noch ein wenig Schnee, der See war noch vereist und wenn man nicht zu Tal schaute, hatte man fast das Gefühl von Abenteuer … zumindest für eine Stunde.

Danach weiter auf der D902 gen Val d’Isere. Der Versuchung in der „Besten Backerei Frankreichs“ ein paar Teilchen (also es waren nur 4) zu erstehen sind wir natürlich erlegen. Problematisch erwieß sich nur die anschließende Suche nach einem netten Picknickplatz.

Eher zufällig haben wir eine winzige Ausfahrt von der D902 am Lac du Chevril zwischen 2 längeren Tunnels gefunden. Nachdem wir die ca. 170° Kurve und ein, zwei Serpentinen gemeistert hatten, ein wunderschöner kleiner Parkplatz mit Sicht über den Stausee und die Berge und umgehend einem bequemen Campingsofa, Kaffee und TEILCHEN.

Weiter über Albertville zum Lac d’Annency. Ein Campingplatz mit allem Comfort, direkt am See. Etwas touristisch ;=)

2019 Frankreich Italien Tag 11

SONNENSCHEIN!!! … Strada dell’Assieta, ein Leuchtturm in den Alpen, Colle de Finestre, eine kleine Käsererei, der teuste Tunnel der Welt und mal wieder Probleme einen Platz zum Übernachten zu finden.

Frühstück im fast leeren Magic Forest

Start, retour gen Sestiere , Abzweig Richtung Strada dell’Assietta und umgehende Bestätigung den richtigen Tag gewählt zu haben:

Na gut, da waren wir ja richtig informiert und Dienstag war somit goldrichtig. Vorsichtig in die Straße vorgetastet (man weiß ja nie), rasch rechts ran und einen italienischen Rubicon vorbeifliegen lassen und dann ganz entspannt die Strada mit hunderten von Geländewagen, tausenden Mountainbikes und Fußgängern zu teilen. War zwar wirklich voll, aber fast alle haben gegenseitig Rücksicht genommen und sind miteinander klar gekommen und alles war entspannt. Leider auch die Strasse selbst. Wunderschöne Landschaft, aber fahrerisch wenig Höhepunkte …

Panorama vom Monte Genevris

Wir hatten schon große Erwartungen an die Straße. Zum Teil wurden sie erfüllt, aber leider war es so voll, dass man die volle Schönheit nicht genießen konnte. Ein Highlight war sicherlich ein Leuchttumr in 2536m Höhe zu Ehren der italienischen Marine.


Ansonsten viel Landschaft! Einige gewagte Ausweichmanöver bei einer 10-ner Gruppe Jeeg Wrangler, 5 Unimogs, …., aber am besten: ein mindestens 20cm höhergelegter Toyota GRJ78 dicht verfolgt von einem wild lichtblinkenden Daihatsu Cuore …

Am Ende der Assietta auf dem Weg zum Colle della Finestre eine kleine Käserei, sehr zu empfehlen ;=)

Die kurze Tour runter den Colle della Finestre besticht durch superenge Serpentinen, macht Spaß und am Ende erreicht man Susa.

Ab Susa mal wieder auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz: 1. Campingplatz – voll, laut, …; 2. Campingplatz – voll, …. Erklärung erfolgt durch die nette Dama an der Rezeption – Italienischer Nationalfeiertag und alles ausgebucht.

Also neuer Plan: zurück nach Frankreich, ist ja nur einen Tunnel entfernt. Dieser kostet nur läppische 50€ Gebühr, aber man ist 20 Minuten später in Frankreich.

ACHTUNG: der GPS Tracker hat leider im Tunnel die Steigung extrapoliert und die fast 3000m Höhe stimmen nicht!

Bei Modane von der Autobahn runter. Erster Campingplatz grausam. Weiter nach Aussois, Campingplatz voll, somit weiter ins Tal wo sich ein kleiner Naturcampingplatz fand mit jeder Menge Platz! Allerdings war es um 20:00 schon richtig kalt, sodass es nur noch rasch Nudeln mit Pesto und dann eine Menge Schlaf gab.

2019 Frankreich Italien Tag 10

REGEN …. Strada dell’Assieta verschoben, sightseeing, ein wenig im Matsch, eine Festung, eine freundliche Mülltonne und eine 2. Nacht im Magic Forest.

Irgendwo am Wegesrand …

8:30 – Es regnet in Strömen. Vorrausschauenderweise hatten wir schon am Vorabend alles gepackt und konnten umgehend flüchten. Nach 250m tat sich eine Bar auf und unsere Flucht neigte sich schon dem Ende.

ESPRESSO, CAPPUCCINO, CROISSANT (frisch, heiß, mit Himbeermarmelade) und eine überdachte Terrasse mit Blick über die Dauercamper des Nachbarcampingplatzes. Trotz leichter Sprachprobleme endete es damit, dass der Wirt neben uns saß und melancholisch in den Regen schaute. Nach einer länglichen Diskussion mit seinem Kollegen (und einigen Unterbrechungen durch laut über den Platz geschriehene Bestellungen der Platzbewohner) wurde uns definitv davon abgeraten die Assietta im Regen zu fahren.

3 Espressos und diverse Himbeecroissants später dann gegen 11:30 los. Assietta gestrichen, schauen wir halt mal was die Gegend so hergibt. Mit Hilfe vom Denzel und LocusMaps der Beschluss: Regen hin, Regen her, wir versuchen uns mal am Colle I’Azzara (SG4 !).

Nun ja, komplett im Wald, ein wenig matschig und ausgewaschen, hier und da ein wenig steiler, ganz ok! Am Kamm angekommen: ein Fiat Panda (aus Holland!), Der war aber von der Südseite raufgefahren und hatte vor der rauhen Nordseite „kapituliert“.

Wir sind dann Richtung Torre Pellice abgefahren. Achtung: die Abkürzung abseits asphaltierter Straße bei Pramollo ist ein wenig eng und verlangt nach Reversieren in fast jeder Kurve.

In Torre Pellice abwechselnd Regen (also ESPRESSO und Eiscreme) und Sonne (also ein wenig spazieren). Eigentlich eine nettes kleines Städtchen mit ein wenig Bummelpotential und echt freundlichen Mülltonnen.

Auf dem Rückweg noch rasch ins lokale Oberzentrum der Gegend Pinerole. Wäre wahrscheinlich trotz Regen eine nette Stadt gewesen, wenn nicht alle Läden wegen Sommerferien geschlossen hätten. Allerdings war das Parken umsonst. Das haben wir aber erst nach Erwerb eines Parkscheins mitbekommen …

Diskussion zur Nachtplatzsuche war schnell erledigt, zurück zum Magic Forest und auf dem Rückweg noch rasch die Festung in Fenestrelle anschauen. Die war zwar schon geschlossen (nach 17:00Uhr), aber ein wenig umherschreiten konnte man trotzdem. Hätten wir geahnt/gewußt, dass selbige die größte Festung Europas und nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt ist, hätten wir wahrscheinlich versucht pünktlich zu sein und ein wenig mehr zu erfahren. Aber so sind es nur ein paar Photos geworden, nächstes Mal halt!

2019 Frankreich Italien Tag 9

Heute entspannt, über den Col d’Izoard, Briancon, auf nach Italien und in Siestiere ESPRESSO und Eiscreme!

Heute haben wir es entspannt angehen lassen. Nach ausgiebigem Frühstück hinauf zum Col d’Izoard.

Nett, viele Fahrradfahrer, tolle Aussicht und weiter. Über die Grenze nach Italien ins Val Chisone und im Olympiaskigebiet Siestiere kurz gestoppt. War im Sommer nicht so wirklich prickelnd. Bis auf das lokale Eiskaffee. ESPRESSO und Eiscreme mit uns völlig unbekannten Namen und Geschmäckern. Wir haben uns von der Empfehlung der Verkäufers leiten lassen (glauben wir zumindest, er sprach nur Italenisch) , war ok ;=)

Ein wenig noch weiter zum Campingplatz. Der war überraschenderweise fast leer und wir konnten einfach zu unserem Platz fahren und ran an den Grill.

2019 Frankreich Italien Tag 8

Einer der besten Tage: Start entlang des Lac de Serre-Ponçon, über den Col du Parpaillon (und durch den Tunnel ;=)), ein kleiner Umweg über den Lac de Peyrol und Risol zum Col de Vars und Übernachtung am Fuß des Col d’Izoard. Ne Menge Offroad zumindest teilweise etwas anspruchsvoller.

Auffahrt zum Col du Parpaillon

Wir sind heute pünktlich los! Ziel ist noch völlig unklar, aber auf dem Weg definitiv den Col du Parpaillon mit Tunnel. Glaubt man den Beiträgen im Netz , eine der schönsten Strecken im Bereich der Französich/Italiensichen Alpen.

Aber erstmal müssen wir vom Campingplatz zur Auffahrt. Wir beschliessen südlich und östlich um den Lac de Serre-Ponçon zu fahren. Tolle, aber asphaltierte Strecke, trotz Hochsaison zumindest im südöstlichen Abschnitt bis Pontis ruhig. Viele freistehende Wohnmobile und weite Aussichten über den See. Vor Embrun ein kleiner Stau, den wir genial über die D40 zum Einstieg in den Col du Parpaillon (D39) umfahren haben.

Die nord-westliche Auffahrt ist eigentlich völlig harmlos. Zwar teilweise etwas ausgewaschen, aber fast immer zumindest 1.5-spurig. Einmal ein Stück zurücksetzen um den französichen 4×4 VW Bus Club durchzulassen. Ansonsten entspannt! Allerdings mit Mahnmal doch evtl. einen Reservereifen mitzuführen ;=)

Ca. 20km später und 1600m höher: die Einfahrt zum Tunnel du Parpaillon

Einfahrt nord-westliche Rampe Tunnel du Parpaillon

Auch wenn man die Bilder schon 1000-mal im Netz gesehen hat, es ist doch beeindruckend auf 2600m Höhe plötzlich einen Tunnel zu finden. Ist zwar nur ca. 900m lang, aber so komplett ohne Licht, direkt aus dem Fels gehauen und ner Menge Wasser, COOL!

Die südöstliche Seite des Parpaillons ist rauher! Zumindest in der oberen Sektion. Weitestgehend 1-spurig, aber recht übersichtlich. Auf der Abfahrt hatten wir ein kleines Problem mit einem schweizer Landy, der partout nicht rückwärts fahren wollte …. Hat damit geendet, dass wir ca. 400m rückwärts (auf der rechten Seite immer mindestens 100m senkrecht runter) gefahren sind. Was soll’s, hat ja alles geklappt! Etwas abseits der Straße haben wir dann noch erfolgreich ein Murmeltier aufgeschreckt.

Am Fuße des Parpaillon, in La Contamine-Chatelard, ESPRESSO und eine Tarte aux pommes. Leider gab es laut Karte nur eine Tarte Tatin … Mein Versuch nach einer Tarte aux Pommes zu fragen wurde mit einem freundlichen Lachen (es wird doch nicht die Aussprache gewesen sein) des Wirts bedacht, der uns dann wortreich erklärte, dass Tarte Tatin die spezielle Form der Region ist. Also eine Tarte Tatin bestellt! War gar nicht so schlecht und mit viel Vanilleeis! Was kann das Leben schön sein ;=).

Jetzt nur noch rasch der Plan wie es weiter gehen soll. Zu unser großen Überraschung trafen wir in dem Ort auf die Route de Grand Alpes. Wieder etwas gelernt. Haben wir doch gleich die Gelegenheit genutzt und sind gen Norden in Richtung Col de Vars. Auch nett, aber im Vergleich zum Parpaillon fällt es doch etwas ab. Aber Volker wurde mal wieder an seine alten Pläne die wichtigsten Alpenpässe per Rad zu fahren erinnert.

Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz sind wir noch auf eine kleine aber feine Offroadstrecke zum Lac de Peyrole gestoßen. Man sollte sich auf keinen Fall von den Warnschildern abhalten lassen dorthin zu fahren. Wahrscheinlich könnte man dort wunderbar übernachten, die Wolfszucht (lokale Attraktion an der Gipfelstation des Sessellifts) hat uns aber davon abgehalten und wir sind weiter nach Risoul. Da gibt es gewisse Parallelen zur Aplp d’Huez, also sind wir weiter und kurz vor der Auffahrt zum Col d’Izoard auf einem, wer hätte es erwartet, komplett vollen, aber wunderschön gelegenen Naturcampingplatz gelandet.

Platz haben wir „leider“ nur noch abseits auf einem Wanderweg gefunden….

… wunderbar ruhig und mitten in der Natur!!!

2019 Frankreich Italien Tag 6/7

Gesperrte Offroadstrecke, entäuschende Bergfahrt mit noch mehr gesperrten Offroadstrecken, Flucht nach Süden und Ruhetag an einem der größten Stauseen Europas.

Eigentlich ein wunderschöner sonniger Tag, der mit einer ruhigen Ausfahrt aus dem Tal beginnt.

Der Plan war es von Val de Pres den Col de Granon zu erreichen. Der Plan war gut!! Allerdings wurden wir von der Ausführung nach ca. 6km zum Teil recht schroffem ausgewaschenem Forstweg in Granon durch ein leider schon bekanntes Schild, das uns die Weiterfahrt verwehrte (wir waren halt weder das Rote Kreuz noch Schäfer), abgehalten. RETOUR!

Also per Asphalt zurück nach Briancon und der Versuch den Col de Granon von der anderen Seite des Berges über die D234 zu erreichen. Dieser Plan ging auf, allerdings auf Asphalt, mit ca. 2000 parkenden Autos auf dem Pass und allen vorhandenen Offroadstrecken gesperrt!

Aber einer netten kleinen Bar mit leckerer Blaubeer- und Himbeertarte auf der Terrasse mit Aussicht ins weite Tal. Eine Spur von Versöhnung mit der Gegend, aber nur eine winzige …

Offraod haben wir für den Tag aufgegeben und uns als Tagesziel den Lac de Serre-Ponçon mit komfortablem Campingplatz gesetzt. Der war ganz ok und irgendwie haben wir es geschafft den kommenden Tag komplett auf dem Campingplatz zu verdödeln. Ein wenig Pool, ein wenig mehr Essen und Wein, Lesen, Klönen, … nur zum See haben wir es nicht geschafft. Auch wenn ganz nah gelegen, doch leider 150m tiefer und die Faulheit war eindeutiger Sieger.